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September


 
Quelle: Sud-Ouest vom 29.9.2018
 
Dem Gebäude le Signal geht es an den Kragen
Als unabdingbare Voraussetzung für den endgültigen Abriss des durch die Erosion gefährdeten Gebäudes Le Signal werden jetzt die Vorarbeiten zur Asbestbeseitigung begonnen. In einem ersten Schritt werden ca. 4.500 qm Sand zur Verstärkung der Düne am Fuß des Gebäudes aufgebracht. Anfang 2019 soll mit der Asbestbeseitigung begonnen werden, bevor der Abriss des Gebäudes durchgeführt werden kann. Die Kosten werden auf ca. 1,5 Millionen Euro kalkuliert.
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Quelle: Sud-Ouest vom 20.9.2018
 
Fleischkonsum in Frankreich zurückgegangen
Der aktuellen Studie CRÈDOC (l’étude et l’observation des conditions de la vie) zufolge ist in den vergangenen 10 Jahren der Fleischkonsum in Frankreich um ca. 10 % zurückgegangen. Die Kunden bei den Metzgern legen inzwischen mehr Wert auf Qualität und hausgemachte Waren.
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21.09.2018

Quelle: Sud Ouest vom 20.9.2018


 
Sorgen und Hoffnungen der Tourismusbranche

Das Frühjahr und der Juli waren für die Tourismusbranche der Region unerfreulich. Zum einen schlug das Wetter Kapriolen, der lang andauernde Streik der SNCF Bediensteten, die hohen Spritpreis sorgten weiterhin dafür, dass sich bei den tourismusabhängigen Berufsgruppen Sorgenfalten bildeten. Nachdem die Region Nouvelle Aquitaine im Jahre 2017 die Poleposition auf der Beliebtheitsskala der französischen Urlaubsgebiete errungen hatte, wurden Zweifel laut, ob man diese werde halten können. Das ist noch nicht ganz klar, aber die Monate August und September scheinen einiges wieder gut zu machen. 2/3 der Berufstätigen im Tourismus scheinen derzeit mit der Entwicklung in diesen beiden Monaten zufrieden zu sein.

90 Millionen Ausländer haben 2018 Frankreich besucht. Das bedeutet einen Zuwachs von 4 % im Vergleich zu 2017. Allerdings reisen auch mehr Franzosen zum Urlaub ins Ausland, wie z.B. Spanien, Italien und Portugal.

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20.09.2018
Quelle: Sud Ouest vom 20.9.2018

 
Schatzfund

Ende August entdeckte ein Angler unter einer kleinen Brücke bei Saint-Médard-en-Jalles einen Beutel, der randvoll mit gestohlenen Schmuckstücken (Uhren, Manschettenknöpfe, Armbänder, Colliers etc.) war. Der ehrliche Angler brachte diesen Schatz umgehend zur Polizei. Dort warten die Schmuckstücke nun auf ihre wahren Besitzer. Kontakt mit der Polizei kann persönlich, per Telefon aber auch mittels Internet aufgenommen werden.

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16.09.2018
Quelle: Sud Ouest vom 16.9.2018

 
Aufgeschoben oder aufgehoben?
Emmanuel Macron hatte angekündigt, dass das Herbizid Glyphosat spätestens innerhalb von drei Jahren vom Markt verschwinden werde. Mit 42 gegen 35 Stimmen wurde nun – vorläufig - der Antrag eines Abgeordneten abgelehnt, die Nutzung von Glyphosat in ganz Frankreich zu verbieten. Anscheinend haben die Klagen der Betreiber einer konventionellen Landwirtschaft erst einmal gefruchtet, dass es derzeit keine sichere Alternative zu diesem Präparat gebe.
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13.09.2018
Quelle: Sud Ouest vom 13.9.2018

 
Sicheres Bad im Meer
Am kommenden Wochenende (15.9., 16.9.) wird die Strandbewachung in Lacanau und Vendays Montalivet noch einmal aufgenommen. Die Strände werden an diesen Tagen wieder beaufsichtigt.
 
Regionaler Naturpark
52 der 53 Kommunen des Médoch haben sich positiv zu dem Plan des regionalen Naturschutzgebietes (parc naturel régional) ausgesprochen. Lediglich Vensac hat nicht zugestimmt. Dieser Plan muss vor seiner Verwirklichung noch zwei Hürden nehmen: Die Beratung im Regionalrat im Oktober und im Dezember vor dem nationalen Naturschutzrat ( Conseil national der protection de la nature). Beide Beratungen dürften nur noch eine Formalie sein, sodass der regionale Naturschutzpark bald eingerichtet werden könnte.
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10.09.2018
Quelle: Sud Ouest vom 10.9.2018

 
Auf sechs Spuren ohne Stau?
Am Montag, dem 10.9. ist ein weiterer Teilabschnitt der Rocade nunmehr sechsspurig für den Verkehr freigegeben. Diese Freigabe erfolgt aber zweizeitig, am 10.9. stadtauswärts, eine Woche später auch in Gegenrichtung. Bis 2022 soll der gesamte Autobahnring um Bordeaux sechsspurig befahrbar sein und das bisherige Verkehrsproblem lösen. Der Fahrplan für den weiteren Ausbau ist jetzt vom Präfekten vorgelegt worden.
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09.09.2018
Quelle: Sud Ouest vom 09.9.2018

 
Wo sind die Insekten hin?
Insekten sind für unser Leben unverzichtbar, dennoch stören sie uns gelegentlich mit ihrem Gebrumme, dem Zirpen, ihrer Präsenz auf dem Kaffeetisch etc., doch sie sind überwiegend Nützlinge. Nach der Veröffentlichung einer Studie in Deutschland, die in einem Beobachtungszeitraum von 27 Jahren an 63 Punkten Insekten erfasst hat und einen Rückgang der geflügelten Insekten um 76 % ermittelte, macht sich auch Frankreich Sorgen. Im französischen Mutterland sieht man derzeit eine von fünf Insektenarten bedroht und ist alarmiert. Als Ursache wird der Einsatz von Insektiziden gesehen.
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06.09.2018
Quelle: Sud Ouest vom 06.9.2018

 
Skatepark in Lacanau
Samstag, 8.9.2018 um 15 Uhr wird der neue Skatepark in Lacanau neben dem Collège der Öffentlichkeit übergeben. Von da an können sich Skateboarder, BMX Biker, Rollerblader usw. auf dem insgesamt 1.000 Quadratmeter großen Areal ihrem Sport widmen. Verschiedene Felder mit unterschiedlichen Herausforderungen sind errichtet worden, sodass es selbst &dbquo;Profis unter diesen Sportlern nicht langweilig wird. Der Park ist über einen Fahrradweg erreichbar und wird von einem Fußweg umgeben. Als Erweiterung ist kurzfristig noch der Aufbau einer Kletterwand geplant. Sicher keine Attraktivität für uns Ältere, aber für unsere Kinder und Enkelkinder wohl interessant.
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04.09.2018
Quelle: Sud Ouest vom 04.9.2018

 
Elektromobilität
Die Zahl der Elektrotankstellen in Frankreich wächst kontinuierlich. Waren es 2015 noch 10.000 Zapfstellen, hat sich deren Zahl in 2018 bereits auf 22.000 gesteigert. Dabei liegt im Inlandsvergleich der Regionen Nouvelle Aquitaine ganz vorne. Die ländlichen Gebiete in der Mitte und im Nordosten Frankreichs haben allerdings noch erheblichen Nachholbedarf.
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August


 
29.08.2018
Quelle: Sud Ouest vom 29.8.2018

 
Optimistische Erwartungen an die Weinlese
Nach dem schlechten Ergebnis der Weinlese 2017 setzen die Winzer nun große Hoffnung in die diesjährige Lese. Trotz der Unbillen des Frühjahres mit Frost, Hagel und Unwettern blickt man jetzt doch optimistisch in die Zukunft. Insbesondere stehen alle Zeichen günstig für eine hervorragende Qualität dieses Jahrganges. Allerdings wird wohl die Menge die Erwartungen nicht erfüllen. Man rechnet mit einem Minderertrag von ca. 10 %.
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28.08.2018
Quelle: Sud Ouest vom 28.8.2018

 
Keine Polizisten mehr für die Strandüberwachung?
Die CRS (Compagnies Républiquaine Sécurité) ist eine Art Bereitschaftspolizei in Frankreich, eine kasernierte Truppe der Police nationale. Sie sind eine allgemeine Reserve der Police nationale. Aufgabengebiete sind die nationale Sicherheit, Absicherung von Demonstrationen, Großveranstaltungen, Bergrettung, Wasserrettung, Verkehrsüberwachung etc. Seit 60 Jahren sind sie auch Bestandteil der Strandüberwachungen während der touristischen Saison. Sonntag, den 2. September werden sie wieder in ihre Kasernen zurückkehren.
Der französische Innenminister Gérard Collomb hat nun auf Anfrage einiger Abgeordneter festgestellt, dass die Strandüberwachung keine Kernaufgabe der CRS sei. Der Rückzug der CRS aus der Strandüberwachung ist nicht überraschend. Er hat sich schon seit Langem angekündigt. Zu Beginn dieses Jahrtausends waren es noch etwas mehr als 720 Polizisten in dieser Funktion, inzwischen weniger als 300. Davon stehen 123 für die 153 überwachten Kilometer der Küste Aquitaniens zur Verfügung.
 
Weißweinernte hat begonnen
Im Château Chantegrive in Podensac, Grave, hat am Montag dem 27. August bereits die Weißweinernte begonnen. 34 Erntehelfer haben in der Parzelle mit dem Sauvignon gris ihre Arbeit aufgenommen. Man erwartet insgesamt 90 Helfer für diese Saison. Die Trauben sind inzwischen reif und werden durch Abwarten nicht mehr an Qualität gewinnen. Die Ernte lässt sich unproblematisch an. Im Gegensatz zum Saisonbeginn gibt es derzeit keinen Schädlingsbefall. Der Winzer rechnet mit einem Jahrhundertwein.
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24.08.2018
Quelle: Sud Ouest vom 24.8.2018

 
Erratum
In dem letzten Bericht aus der Region habe ich ein paar Fakten verdreht. Dafür entschuldige ich mich. Offensichtlich nimmt die Zahl der Ferkel am Strand doch ab.  Der Müllberg am Strand umfasste 2013 noch 27 Tonnen und ist im vergangenen Jahr auf 730 Kilo gesunken. Dementsprechend sind auch die Kosten geringer gewesen.

 
 
24.08.2018
Quelle: Sud Ouest vom 24.8.2018

 
Vorbildlich
In Porges werden die Strandbesucher aufgefordert, beim Verlassen des Strandes ihre Abfälle mitzunehmen. Auf großformatigen Plakaten schaut einem die 9-jährige Rosalie oder ihre Klassenkameraden in die Augen und sagen "ich gehe in Porges zur Schule und möchte nicht Deinen Müll auflesen. Also tu es selber und nimm ihn mit". Diese Botschaft wird in drei Sprachen, französisch, englisch und deutsch vermittelt. Die Gemeinde hat zu diesem Mittel gegriffen, weil der Müllberg am Strand von 2013 mit 27 Tonnen auf 73 Tonnen im vergangenen Jahr angewachsen ist. Durch die regelmäßige Müllbeseitigung entstehen der Gemeinde Kosten in Höhe von ca. 42.000 €, Tendenz steigend.
 
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23.08.2018
Quelle: Sud Ouest vom 23.8.2018

 
Fährtarife
Benoît Simian von Macrons Partei en marche hat am 9. Juli den Antrag gestellt, dass Anwohner der Region um die Girondemündung ermäßigte Fährtarife auf der Überfahr zwischen Royan und Pointe Grave, wie auch zwischen Blaye und Lamarque erhalten. Anwohner zahlen derzeit wie alle anderen auch 27 € für Passagier mit PKW. Das geht insbesondere für professionelle Pendler schnell ins Geld. Anwohner beklagen, dass dafür schon ein Monatseinkommen draufgeht. Nun ist ein politischer Streit über das pro und contra zu dieser Eingabe zwischen dem Abgeordneten und dem Präsidenten des Departement Gleyze ausgebrochen, der dieses Vorhaben nicht unterstützt. Übrigens, in Deutschland gibt es derartige Regionaltarife für die direkten Bewohner der Küsten.
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18.08.2018
Quelle: Sud Ouest vom 18.8.2018

 
Véraison
Derzeit findet auf den Weinfeldern die sogenannte véraison statt. Damit ist der Farbumschlag gemeint, den Trauben im Rahmen ihrer Reifung durchmachen. Die weißen nehmen einen eher goldgelben, die roten ändern ihre Farbe von einem eher grünlichen zu dem erwarteten roten Farbton. Für die Winzer ist es gut, wenn dieser Farbwechsel in den einzelnen Reben gleichmäßig verläuft. Das wiederum ist von den Rahmenbedingungen abhängig, wie Sonne, Wasser, Wärme. Für die Winzer bedeutet dies, dass sie die Reben genau beobachten und bestimmte Parameter, wie z.B. den Zuckergehalt messen müssen.
 
Zeitweise Sperrung
Die äußere Rocade um Bordeaux wird am Montag dem 20.8 bis Dienstag 21.8. und von Dienstag 21.8. bis Mittwoch 22.8. jeweils in der Zeit von 21 Uhr abends bis 6 Uhr morgens im Ausbauabschnitt zwischen den Ausfahrten 8 (Lacanau-Eysine) und 10 (Pichey-Mérignac) gesperrt. Eine Umleitung ist auf der inneren Rocade eingerichtet.
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17.08.2018
Quelle: Sud Ouest vom 17.8.2018

 
Schock
Das Gebäude Le Signal steht direkt am Strand von Soulac-sur-mer und wurde einstmals damit beworben, einen unvergleichlichen und unverbaubaren Blick auf das Meer aus einer exklusiven Immobilie zu ermöglichen. Die Erosion der Küste hat diese Pläne zunichte gemacht. Im Rahmen der Erosion der Küste wurde das Gebäude erheblich beschädigt. Seit Januar 2014 ist es unbewohnbar. Die Besitzer kämpfen seit Jahren sowohl rechtlich, als auch politisch dafür eine Entschädigung für ihren Verlust zu erhalten. Nun haben sie einen weiteren Rückschlag erlitten: Der Staatsrat hat es nun abgelehnt, Mittel aus einem Fonds gegen Schäden durch Naturgewalten hierfür freizugeben.
 
Start up
Die Umweltagentur (L’agence de l’environnement et maîtrise de l’énergie) hat im Rahmen eines Innovationswettbewerbes dem Start-up Kitewinder aus der Region eine Unterstützung in Höhe von 318.000 Ђ bewilligt. Die jungen Erfinder haben auf Basis eines mit einem Windrad bestückten Flugdrachens eine leichte und transportable Möglichkeit zur Stromerzeugung geschaffen. Diese Konstruktion passt in einen 20-Liter-Rucksack und hat ein Gewicht von ca. 4 Kg. Die damit erzielbare Leistung liegt zwischen 50 und 100 Watt. Zielgruppen sind z.B. Wanderer oder Camper, die Wert auf autonome Versorgung legen.
 
Vorgestellt
In Lacanau ist das Projekt Le Parc vorgestellt worden. Private Investoren planen eine Freizeiteinrichtung mit Geschäften, Restaurants, Übernachtungsmöglichkeiten, Sportgelegenheiten und Unterhaltung. Attraktion des Le Parc soll aber eine künstliche Welle sein, ein Wasserbecken in dem eine surffähige Welle erzeugt wird. Als nächster Schritt steht nun der Bauantrag und dessen Genehmigung an.
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16.08.2018
Quelle: Sud Ouest vom 16.8.2018

 
Weltmeisterlich
In Fréchou bei Nérac treffen sich die Kombattanten, die in drei Klassen aufgeteilt werden: Frauen, Männer und Kinder. Es handelt sich zwar noch nicht um eine olympische Disziplin, scheint aber Spass zu bereiten: Melonenkernweitspucken, wohl vergleichbar unserem Kirschkern‧weit‧spucken. Drei Versuche sind erlaubt, nicht mehr. Der bisherige Rekord liegt bei 13 Metern. Außergewöhnlich ist auch, dass etwas Doping erlaubt ist, allerdings nur mit dem Armagnac der Region.
 
Aufregung
Die Politiker der Region erwartet wohl eine etwas ungemütliche Heimkehr aus dem Urlaub. Auf einer Länge von ca. 12 Km soll die Stadt Lesparre westlich umfahren werden. Nach den Handelstreibenden in Lesparre befürchten nun auch die Landwirte, deren bewirtschaftete Flächen von diesem Projekt betroffen sind, Probleme.
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15.08.2018
Quelle: Sud Ouest vom 15.8.2018

 
So nah und doch so weit voneinander entfernt
Weinreben auf 228.000 Hektar Land, 54.100 Arbeitsplätze und 14.000 Betriebe machen in der Region Nouvelle Aquitaine das Schwergewicht der regionalen Wirtschaft aus. Nouvelle Aquitaine ist die größte Region Frankreichs mit der vierthöchsten Bevölkerungszahl. Die beiden wirtschaftlichen Pfeiler dieser Region sind die Weinanbaugebiete Bordeaux und Cognac. Neben der hohen wirtschaftlichen Bedeutung zeichnen sich diese beiden Regionen auch durch ihr hohes qualitatives Renommee aus. Beide Regionen zeichnen sich zudem durch ihre hohe außenwirtschaftliche Bedeutung aus.
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14.08.2018
Quelle: Sud Ouest vom 14.8.2018

 
Auf der Straße pinkeln?
Wildpinkeln ist, wie bereits berichtet, in den Städten Frankreichs verboten und mit einer saftigen Strafe belegt. Nun geht Paris einen neuen Weg. In einem Modellversuch werden sogenannte Uritrottoirs getestet. Dabei handelt es sich um rote an geeigneten – oder auch vielleicht ungeeigneten – Stellen aufgestellte große Kästen auf deren einer Seite sich ein seitlich durch Blenden etwas abgeschirmter Einlass befindet. Der davor stehende Pinkler kann, während er sein Geschäft verrichtet, gleichzeitig den Ausblick genießen, je nachdem, wo dieser Kasten aufgestellt ist. Die übrigen Passanten: Zumeist erstauntes Grinsen.
 
Mittelalterwochenende in Lesparre
Die amis de la tour erhoffen sich von dem kommenden Wochenende, dass der bestehende Besucherrekord übertroffen wird. Kommenden Samstag versetzt sich Lesparre und seine Einwohner - wie bereits seit 4 Jahren - in eine 700 Jahre zurückliegende Zeit. Rund um den inzwischen wieder instand gesetzten Tour d’honneur bieten Händler ihre Waren feil, Künstler versetzten die Besucher in Staunen und weitere Attraktionen erwarten Sie. Viele Handwerker präsentieren ihr Gewerbe, ein Turnier zu Pferde darf natürlich auch nicht fehlen.
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10.08.2018
Quelle: Sud Ouest vom 10.8.2018

 
Ist es möglich Staus zu vermeiden
Das bevorstehende Wochenende wird durch zwei verkehrstechnisch relevante Ereignisse geprägt: den Bettenwechsel und den Feiertag fête de la mer kommenden Mittwoch. Beides zusammen bewirkt, dass Bison fûté in beiden Fahrtrichtungen mit einem extremen Verkehrsaufkommen rechnet. Besonders kritische Punkte in der Region sind die Mautstation auf der A10 bei Virsac, die Rocade um Bordeaux, auf der A 63 neben Baustellen auch die Mautstation bei Biarritz La Négresse, auf der A 62 die Mautstation Toulouse Nord, auf der A 89 die Mautstation Thenon Brive. Wer hinreichend flexibel bei seiner Reiseplanung ist, sollte möglichst antizyklisch aufbrechen.
 
Der Strand von Lacanau als Wellnessoase
Auf der Stranddüne von Lacanau hat eine legale Besiedelung stattgefunden. Vier Trampoline, eine Strandbar, ein Massagesalon, DJ’s haben sich auf der Düne etabliert und begrüßen ihre Gäste.
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09.08.2018
Quelle: Sud Ouest vom 9.8.2018

 
... und täglich grüßt das Murmeltier – Ihre Sicherheit am/im Meer
Von Mai bis September sorgen sowohl zivile, als auch professionelle Strandwachen an 7 Tagen in der Woche für Ihre Sicherheit. Statistiken belegen, dass dies ein effektiver Dienst ist, denn die Mehrzahl schwerer Badeunfälle findet entweder außerhalb der Aufsichtszeiten oder der ausgewiesenen Badezonen statt. Quintessenz: es ist lebensrettend, Hinweise auf Badezeiten und Badezonen im Meer ernst zu nehmen und zu respektieren.
Auch technisch haben die Lebensretter aufgerüstet. Strandfahrzeuge, Boote, Helikopter werden nun an etlichen Orten auch durch sogenannte Helper-Drohnen verstärkt. Bei Verdacht auf einen Notfall im Meer steigen sie auf. Mit einer Kamera ausgestattet erlauben sie eine bessere Einschätzung der Situation. Sie trägt zudem eine bei Wasserkontakt selbstaufblasende Boje mit sich, die bei dem Verunfallten abgesetzt wird und somit für die Rettungskräfte eine sichere Orientierung im Wasser erlaubt, um den Unglücksort schnellstmöglich zu erreichen. Schließlich ist in diesen Fällen Zeit gleich Leben!  
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08.08.2018
Quelle: Sud Ouest vom 8.8.2018

 
Gute Zeiten – schlechte Zeiten
Entgegen der Meldungen über die Zahlen von Urlaubsgästen in Nouvelle Aquitaine zeigen sich derzeit die Touristikexperten vom Monat Juli und damit von den zu erwartenden Gesamtzahlen enttäuscht. Man stellt sich die Frage, ob man sich auf den eigenen Lorbeeren ausgeruht habe, ob die Touristen in andere Regionen "ausgewandert" sind. Es scheint, als seien Regionen, die bisher einen besonderen Zuspruch von französischen Touristen als Ausländern gehabt haben besonders von dieser Entwicklung betroffen seien. Man sucht Gründe und man setzt verstärkt auf die Monate August und September, in denen das Blatt vielleicht noch gewendet werden könnte.
 
Offene Tür am Leuchtturm
Die Gesellschaft zur Bewahrung des Leuchtturmes von Cordouan lädt am
Donnerstag dem 9. August
erneut zu einem Abend der offenen Tür in den Leuchtturm von Grave (Le Verdon-sur-mer) ein, der 1859 erbaut worden ist. Von 19 Uhr bis Mitternacht können Besucher sowohl das Museum erleben, wie auch den grandiosen Ausblick über das Mündungsgebiet von der oberen Plattfom geniessen.
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07.08.2018
Quelle: Sud Ouest vom 7.8.2018

 
Ende der Hundstage in Sicht - Kümmerer
Für heute sehen die Wetterprognosen in ganz Frankreich fallende Temperaturen voraus. Der Gipfel der hohen Temperaturen scheint damit überschritten. Insbesondere ältere, gebrechliche Menschen waren besonders durch die hohen Temperaturen bedroht. So haben verschiedene Kommunen eine bessere Betreuung älterer, alleinstehender Menschen organisiert. In Castelnau-de-Médoc suchte z.B. die Police municipale Alleinstehende auf und bekümmerte sich um diese.
 
Ende der Hundstage in Sicht - Umweltbelastung
Besonders in den Regionen Île des France, im Loiretal, dem Osten Frankreichs und auch den Voralpen hatten die hohen Temperaturen zu Anstiegen der Ozonwerte geführt. Das hatte insbesondere in Paris, Strasbourg, Annecy und Lyon Einschränkungen für den Verkehr zur Folge. Neben verschärften Geschwindigkeitsbegrenzungen wurden gestern auch Fahrverbote ausgesprochen für Fahrzeuge, die als besonders umweltschädlich angesehen werden. Heute sollen nur noch in der Hauptstadt teilweise Fahrverbote gelten.
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06.08.2018
Quelle: Sud Ouest vom 6.8.2018

 
Ruhige Urlaubssaison
Touristisch ist die Region im Juli hinter den Erwartungen zurückgeblieben, so zumindest die offiziellen Zahlen. Allerdings ist die Saison noch nicht beendet und es kommt ja auch noch die Nachsaison. Die Rechnung wird also erst zum Schluss aufgemacht.
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05.08.2018
Quelle: Sud Ouest vom 5.8.2018

 
Bevorzugte Urlaubsregion der Franzosen
Nouvelle Aquitaine war im Jahr 2017 die bevorzugte Urlaubsregion der Franzosen. Das waren im Jahr 2017 fast 23,5 Millionen Urlauber. Auch unter ausländischen Gästen ist diese Region beliebt. Sie belegt bei denen derzeit den fünften Rang auf der Beliebtheitsskala der französischen Urlaubsgebiete. Sie hat viel zu bieten: Meeresstände, Berge, unberührte Natur, interessante Städte, Fahrradwege, Wein, Gastronomie, Kultur, Museen, Grotten und Höhlen, Schlösser, Kirchen, Flüsse, Wassersportgelegenheiten, Thermal- und Thalassokuren u.v.m. Allein gute 2 Millionen Besucher zählt man an der Düne von Pilat, immer noch der höchsten europäischen Sanddüne.
Der wohl bedeutendste Leuchtturm von etlichen an der gut 720 Km langen Küste ist der von Cordouan, Kandidat für das UNESCO Welterbe.
Lascaux 4, die im Jahr 2016 eingeweihte weitere Replika der berühmten Grotte hatte bereits im ersten Öffnungsjahr mehr als 500.000 Besucher.
Die Gärten von Marqueyssac mit den langen Heckenreihen um das Schloss aus dem 19. Jahrhundert ziehen jedes Jahr gut 200.000 Gäste an.
Und die Region bietet noch viel mehr.
 
Vélodyssée
Auf gut ausgebauten Fahrradwegen kann man die Atlantikküste von Roscoff im Norden bis La Hendaye im Süden abradeln. Ein Teil dieser Route führt entlang der Küste der Girondehalbinsel. Z.B. von Verdon bis Hourtin. Auf der Strecke bietet sie besonders viele Aussichtpunkte über den Atlantik. Von den sogenannten Piscines (Schutzbauten zur Verringerung der Erosion der Küste) am Strand von Cantines zwischen Verdon und Soulac bis zu einem veritablen Anstieg zur Düne mit dem Wasserturm zwischen Hourtin-Plage und Hourtin führt der Weg überwiegend in Meeresnähe durch den Pinienwald. Lediglich die Strecke zwischen Montalivet und Hourtin erscheint langweilig, weil sie fast den gesamten Verlauf parallel zur Straße führt.
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04.08.2018
Quelle: Sud Ouest vom 4.8.2018

 
Vom Produzenten auf den Teller
Jeden Freitag in der Saison stellen in Saint-Vivien-de-Médoc Austern- und Crevettenzüchter ihre Produktion vor. Mit einer Wanderung zur Aquafarm la Petite Canau erfährt man Wissenswertes über die Geschichte der Kommune, der Austern- und Crevettenzucht. Bereits im 6. Jahrhundert wurden im heutigen Médoc Austern gezüchtet. Als krönender Abschluss der Wanderung wandern getreu dem Motto Austern und Crevetten auf den Teller der Teilnehmer, natürlich begleitet von einem frischen Weiswein.
Anmeldung erforderlich. Kosten: Erwachsene 17 €, Kinder 12 €
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02.08.2018
Quelle: Sud Ouest vom 1.08.2018

 
Regeln beim Baden im Meer beachten!
2017 sind an der Küste 39 Todesfälle zu verzeichnen gewesen. Wahrscheinlich wird die Bilanz des Jahres 2018 nicht besser ausfallen. Grund für Badeunfälle ist zumeist die Unerfahrenheit der Urlauber und die Missachtung einfachster Regeln.
Daher: Nur in ausgewiesenen und bewachten Badezonen ins Meer gehen. Die Beflaggung des Strandes beachten: grün relativ gefahrloses Baden möglich, gelb Baden möglich, aber aufmerksam sein, ro Baden verboten. Die Beflaggung gibt nur eine Einschätzung für die ausgewiesene Badezone wieder!
 
Cordouan, ein Ort der einem den Atem verschlägt.
Der Leuchtturm von Cordouan ist der einzige im Meer stehende, der noch mit Turmwärtern besetzt ist. Auf einem kleinen Felsenriff stehend kann er von April bis Oktober besucht werden. Die Gäste werden mit Amphibienbooten dorthin gebracht. Spätestens nachdem man die 301 Stufen hinauf zur Plattform geschafft hat, bleibt einem der Atem weg wegen des unglaublich beeindruckenden Panoramas, das sich dort bietet.
Übrigens: der Leuchtturm von Cordouan ist ein ernsthafter Anwärter auf die Anerkennung als Welterbe durch die Unesco

 
Rosé im Vormarsch
Es ist nicht allein der Leichtigkeit und dem geringen Säureanteil des Rosé geschuldet, dass sein Konsum in Frankreich während der letzten 20 Jahre sich verdoppelt hat. Wurde er früher eher am Poolrand mit Eiswürfeln als frischer, einjähriger Wein konsumiert, kann man heute insbesondere gereifte Weine im Alter von 5 bis 10 Jahren genießen.
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01.08.2018
Quelle: Sud Ouest vom 1.08.2018

 
Landes des Gascogne – noch – von Waldbränden verschont
Während in ganz Europa wegen der anhaltenden Hitzeperiode Waldbrände entstehen, die viele Quadratkilometer Wald vernichten, ist unsere Region bislang noch davon verschont geblieben. Die Feuerwehren stehen jedoch in Alarmbereitschaft und können auf genügend Wasserreserven vertrauen, die im Zuge der Frühjahrsregenfälle angelegt worden sind. Da in Frankreich etwa 85 % der Waldbrände menschengemacht sind – z.B. durch achtlos weggeworfene Zigarettenstummel oder Grillen im Freien – sind wir alle aufgerufen, die Waldbrandgefahr zu respektieren und alles zu unterlassen, was einen Brand auslösen könnte.
 
Richtig handeln beim Baden
Nachdem in den letzten Tagen einige, z.T. leider auch tödliche Badeunfälle gegeben hat, kann man nicht intensiv genug dafür werben, die Gefahren des Meeres ernst zu nehmen. Baines sind besonders gefährlich. Dabei handelt es sich um mit dem Meer verbundene Wasserbecken, meist zwischen Sandbänken. In Ihnen entsteht eine Strömung Richtung Meer, die häufig durch tückische Wellenbildung an deren meist verengten Ausfluss zum offenen Meer besonders tückisch sind. Da auch geübte Schwimmer in einer solchen baine keine Chance haben, gegen den Strom zu schwimmen, gilt es in erster Linie Ruhe zu bewahren und parallel zum Strand zu schwimmen. Die Wellen sollte man an der besagten Engstelle untertauchen.

 
Nur die ausgewiesenen Badezonen zum Bad im Meer nutzen
Badezonen werden von den Rettungsschwimmern in der Regel auf relativ ungefährlichen Sandbänken eingerichtet, Da diese oftmals zwischen zwei baines liegen, gilt es die abgesteckte Badezone auf keinen Fall zu verlassen. Wichtig ist auch, die Beflaggung am Strand zu beachten. Die gelbe Fahne (drapeau jaune) bedeutet, dass Baden erlaubt aber Vorsicht geboten ist. Die rote Flagge signalisiert Badeverbot. Ist sie aufgezogen, sollte man sich bei allem sportlichen Ehrgeiz tatsächlich an dieses Badeverbot halten. Bedenke: Wer sich selber in Gefahr bringt, gefährdet damit möglicherweise auch andere, die bei den Rettungsversuchen in Gefahr kommen.
 
Weiteres Himmelsschauspiel
Die Plejaden sind im Monat August besonders gut am Nachthimmel zu beobachten. Der Star der kommenden Nächte ist kein Stern, sondern ein Planet: Der Mars. Er befindet sich derzeit an seinem erdnächsten Punkt auf der Umlaufbahn um die Sonne und erscheint daher besonders hell am Nachthimmel. An etlichen Orten treffen sich daher "Sternengucker" um dieses Naturschauspiel zu verfolgen.
 
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